Der Staat hinterm Mond

Artemis, die Mondgöttin, muss mit ihrem (geistes-) wissenschaftlichen Namen das Ansinnen eines nationalen Forschungsinstitutes eskamotieren, das im Schatten der Wissenschaft auf keine internationale, auch nicht globale, sondern auf eine lunare Durchsetzung von Machtinteressen drängt. Es gehört leider nicht viel Phantasie dazu, das sich derart dreist gebärendes Institute zu erraten. Da ist die Menge der in Frage kommenden Einrichtungen einfach zu überschaubar. Die Nation? USA, na klar! Das Insti...
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Verschwörungstheorien – Gift für die Demokratie?

Das Wissenschaftsforum im Gespräch mit Dr. Michael Butter, Professor für Amerikanische Literatur- und Kulturgeschichte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen Sa., 10.Okt.2020 um 10:00 Uhr Als Kenner historischer Verschwörungstheorien und aktuell grassierender Verschwörungsansätze rund um Corona, Zuwanderung und die amerikanische Politik ist er ein viel gefragter Experte der Medien. In einem Interview mit der Deutschen Welle (DW) vom 19.05.20 erklärt Michael Butter, dass er kei...
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Das Onkogen der Wissenschaftspolitik

Die Angst vor den Genen liegt tief eingegraben in den Genen der grünen Landtagsfraktion, die sie in Stuttgart in nur zwei Jahrzehnten zur größten Fraktion gemendelt haben. Dort angekommen will die Fraktion nun die politische Auslese selbst in die Hand nehmen und stoppte ein bereits aufgelegtes Förderprogramm für Gentechnik in der Landwirtschaft. Angeblich, weil Freilandversuche unkontrollierbar und nicht mehr rückholbar seien – ganz wie die Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Man fragt sich ...
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Studierendenmobilität von Pandemie ausgebremst

Zum Ende des ersten Pandemie-Semesters liegen auch schon erste Studien vor zu deren Auswirkungen auf die Hochschulen. Regionale Unterschiede berücksichtigt die Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) nur auf der Ebene von Staaten, nicht auf der von Bundesländern. Laut DAAD haben 80.000 Studierende wegen Corona Deutschland in Richtung Heimat verlassen, während umgekehrt 8.500 deutsche Studierende aus dem Ausland eben dorthin zurückgekehrt sind. Insgesamt verlaufen die Studi...
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Agora für ein Europa des Wissens

"Für Demokratie und Wissenschaftsfreiheit einstehen", meldet der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) zum Eberbach-Appell europäischer Hochschulvertreter. Da meint man doch die Münze der Wertegemeinschaft, die schon Helmut Kohl beschworen hat und Donald Trump nun einlöst, zu vernehmen im Klingelbecher universitärer Public Relations, die im vorgeblich gemeinen Schulterschluss um öffentliche Unterstützung buhlt. Doch weit gefehlt, der Appell ist erfreulich kritisch und also lesenswert. ...
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Den Experten eine Dorn im Auge

Thea Dorn weiß, was echte Wissenschaft ist. Und sie ärgert sich in der „Zeit“ öffentlich darüber, dass die wirkliche Wissenschaft ihrer Vorstellung nicht Gefolgschaft leisten möchte. Dabei nimmt sie für sich selbst heraus, was sie Wissenschaftlern nicht zugesteht: Anderen zeigen, wo‘s langgeht. Das Feindbild wird dankenswert früh enthüllt: eine Gesellschaft, in der Wissenschaft und Staat eng zusammenrücken. Eine Alternative zu dieser „höchst verstörenden“ Entwicklung bleibt sie allerdings sc...
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Die Freiheit der Wissenschaftsfreiheit

Baden-Württemberg hat seine Universitäten geschlossen. Ein Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit liegt jedoch nicht vor. Im Gegenteil: Die Schließungen erfolgen unter ausdrücklicher Berufung auf die Wissenschaft bzw. auf wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Corona-Virus. Anders verhält es sich mit dem Entstehungsherd der Epidemie. Dort sind die Universitäten geöffnet, allerdings stehen in China Professoren unter Hausarrest, die die Seuchenbekämpfung des Regimes öffentlich kritisiert haben...
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Der Beitrag Baden-Württembergs zur Erdüberlastung

Die Erde ist überlastet und die Anzeichen ihrer Überlastung mehren sich. Die Bevölkerung wächst und wächst, von Minute zu Minute leben immer mehr Menschen auf und von der Erde. Noch dazu verbraucht jeder einzelne Mensch immer mehr auf und von der Erde, sodass die Menschheit die Ressourcen der Erde schneller aufbraucht, als die Erde sie wiederherstellen kann. So geht das schon seit Jahren, ja Jahrzehnten. Die Last ist längst eine Überlast, und durch den sich weiter beschleunigenden Ressourcenver...
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BAföG am Ende

Das 1971 eingeführte BAföG ist am Ende. Zu lange schon atmet das Gesetz den Muff räteliberaler Strickpullover, dessen Penetranz über die Konsumansprüche einer privilegierten Studentenschaft hinaus inzwischen weithin ruchbar wird. Die Gesellschaft hat sich geändert. Grundlegend. Deshalb ist es mit Reformen nicht mehr getan. Das BAföG hat eine Generation in eine Position gefördert, aus der heraus sie in der Lage sein sollte, diese Form der Förderung abzuschaffen. Der Kern des BAföG ist so hart...
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