Und täglich grüßt die Ukraine

Angesichts der roten Gefahr, die imperial hinter den Panzerschwadronen lauert, die derzeit den Osten der Ukraine kriegsverbrecherisch einkesseln, muss auch die Wissenschaft Farbe bekennen. Allen voran das Flaggschiff internationaler Kernforschung, das CERN. Das renommierte Forschungszentrum mit Sitz in Genf hat, wohlweislich unter dem enormen Druck der Öffentlichkeit, nun endlich angekündigt, dass es die vertragliche Zusammenarbeit mit Russland und Weißrussland nicht erneuern wird. (Deren Beoba...
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25.06. 10 Uhr

#ichbinHanna. Perspektiven für die wissenschaftliche Laufbahn Mit Prof. Dr. Taiga Brahm, Lehrstuhlinhaberin für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Christine Jägle, Personalratsvorsitzende der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Dr. Katrin Scheffer, Kanzlerin der Universität Hohenheim
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#ichbinHanna

Im Sommer 2021 stieß das Engagement junger Wissenschaftler:innen und das Schlagwort #ichbinHanna zu einem drei Jahre alten und vielleicht doch etwas zu einfach gestricktem Erklärvideo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Bundestagsdebatte und eine immer noch anhaltende Debatte über die Arbeitsbedingungen junger Wissenschaftler:innen in Deutschland an. #ichbinHanna ist seitdem nicht nur auf Twitter das Schlagwort für die Auseinandersetzung mit den Arbeitsbedingungen in der Wisse...
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Isolationshaft der Wissenschaft im Krieg

Den Anfang machten die Russ:innen; russische Wissenschaftler:innen, um genau zu sein. Mehrere tausend von ihnen unterzeichneten bis heute auf der Plattform trv-science.ru einen offenen Brief, der ein Ende der kriegerischen Handlungen in der Ukraine einfordert. Die Wissenschaftler:innen, darunter fast hundert Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften, sehen ausschließlich bei ihrer Nation die Verantwortung für einen Krieg, der historiosophisch herbeiphantasiert und deshalb unmöglich ...
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Wissenschaftliche Politikberatung und Demokratie am Beispiel von Corona

Im Umgang mit dem Corona-Virus und seinen Varianten rückt die Einsicht in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit, dass politische Entscheidungsträger:innen immer häufiger und folgenschwerer von wissenschaftlichen Erkenntnissen abhängen, die zu überprüfen sie selbst außerstande sind. Ohne Fachgutachten, Expert:in oder Zeitschriftenzitat im Rücken würden die Politiker:innen im politischen Betrieb gar nicht mehr ernst- oder wahrgenommen. Dabei fransen die Konturen einer Expertise umso mehr a...
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Das Wagnis wissenschaftlicher Kooperationen mit China

Die Europäische Kommission tut gut daran, die anvisierte Forschungskooperationen mit China auf den Prüfstand zu stellen. Genauer: sie täte gut daran. Denn statt, wie man es bei Kooperationen erwarten würde, beide Seiten zusammen auf den Prüfstand zu hieven, soll nur das chinesische Wissenschaftssystem durchleuchtet werden. Dabei könnte die Perspektive der aufgehenden Sonne durchaus erhellendes Licht auf die europäische Forschungspraxis werfen. So viel Aufklärung will man aber in Brüssel nicht w...
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Unwissenschaftliches Nachdenken über Corona

Es überrascht, überrascht außerordentlich, dass ausgerechnet auf den ausgerechnet von Albrecht Müller begründeten NachDenkSeiten, die für sich selbst beanspruchen, eine Bastion kritischen Graswurzel-Journalismus zu sein, zum Sammelbecken werden für Menschen, die derzeit Impfungen gegen den Covid19-Virus vehement ablehnen. Da wird in aktuellen Beiträgen selbst dem Deutschen Ethikrat, einer „pervertierten Institution“, deren Mitglieder „Brandstifter“ seien, die in einem „repressiven System“ „fa...
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Von der verteilten Exzellenz zur vernetzten Exzellenz

Exzellenz ist wenn alles glänzt. Das stimmt auch für die Exzellenzinitiative, selbst wenn dies so nicht intendiert war. So strahlt die deutsche Hochschullandschaft in neuem Glanz. Doch anstatt herausragender Leuchttürme, soll deren Erscheinungsbild nun doch eine Wolkenkratzerskyline prägen, indem die Etagen sämtlicher Universitäten aufgestockt werden. Das ist richtig, hätte man aber auch gleich so benennen und anpacken können. In der letzten Stunde für die Wissenschaft der Friedrich-Ebert-St...
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Bit für Bit zur Exzellenz

Corona und pandemische Einschränkungen, das wollen wir doch hoffen, bleiben eine Ausnahme und uns künftig erspart. Hat doch das Virus, als die Hochschulen alternativlos auf digitale Lehre und Prüfungen angewiesen waren, schonungslos deren Defizite und Lücken aufgedeckt. Diese zu beheben und auszubessern ist nicht nur im Hinblick auf kommende, leider nicht auszuschließende Pandemien nötig, sondern schon deshalb dringlich, weil das lebenslange Lernen sich längst schon hinaufgeschraubt hat in ...
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