Beschäftigungsoffensive an baden-württembergischen Hochschulen

Die Zahlen sitzen: an den baden-württembergischen Hochschulen werden 1531 Personen neu fest angestellt; von weiteren 682 Beschäftigten wird der Arbeitsvertrag entfristet. Das macht insgesamt 2218 neue unbefristete Beschäftigungsverhältnisse an den Hochschulen des Südwestens! Möglich macht das der Hochschulfinanzierungsvertrag ‚Perspektive 2020‘, den die grün-rote Landesregierung mit den Hochschulen Baden-Württembergs abgeschlossen hat.

 

Fast die Hälfte der unbefristeten Beschäftigungsverhältnisse entsteht an den Universitäten: 788 Stellen werden hier neu geschaffen, 271 entfristet. 41 Prozent sind Stellen für Wissenschaftler. Die Fachhochschulen halten einen Anteil von annähernd einem Drittel, schaffen ihre Stellen hauptsächlich in der Technik und Verwaltung (87 Prozent) ebenso wie die Duale Hochschule mit 98 Prozent. Der Anteil der Pädagogischen Hochschulen beträgt zwar nur 7 Prozent (106 neu geschaffene Stellen und 50 Entfristungen), dafür rüsten sie im wissenschaftlichen Bereich auf: ganze 60 Prozent ihrer neuen unbefristeten Beschäftigungsverhältnisse entfallen auf Wissenschaftler. Über die übrigen 16,5 Stellen (1 Prozent) dürfen sich Beschäftigte an den Kunsthochschulen des Landes freuen.

 

2218 neu unbefristete Beschäftigungsverhältnisse von insgesamt 116.000! Das ist ein großer Sprung nach vorne. Auch wenn es in Sachen Entfristung nach wie vor einen enormen Nachholbedarf gibt, bleibt doch weit über ein Drittel des wissenschaftlichen Nachwuchses befristet beschäftigt. Doch die Zunahme der Festanstellungen macht die Beschäftigung an einer Hochschule in Baden-Württemberg attraktiver. Gerade auch für Quereinsteiger bahnt die bessere Planbarkeit der Karriere den Weg an die Hochschulen. Weiter so

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